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Schmerzen werden in der Regel nach dem Ort der Schmerzausstrahlung oder der Ursache benannt. Sie können als übertragen, fortgeleitet oder lokal sowie oberflächlich, tief oder an den inneren Organen empfunden werden. Schmerzen können spontan, unter Belastung, in Bewegung oder Ruhe auftreten. Es gibt typische Schmerzerlebnisse mit bekannter Ursache und Schmerzen, deren
Ursache erst detektivisch ermittelt werden muss. Oberflächenschmerzen, wie z.B. bei einer Schürfwunde, sind im Gegensatz zu Tiefenschmerzen, wie z.B. bei Unterleibsschmerzen, gut lokalisierbar.

Wie intensiv Schmerzen erlebt werden, hängt nicht nur vom auslösenden Reiz, sondern auch von unserer individuellen Schmerzempfindung ab. Psychische, körperliche und soziale Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle. Bei starken Schmerzen treten zum Teil typische Nebenwirkungen wie Hautblässe, Blutdruckabfall, Schwindel und Schweißausbrüche auf.

Neben seiner Warnfunktionen ist das positivste am akuten Schmerz, dass er in der Regel rasch abklingt. Anders sieht es dagegen bei chronischen oder häufig wiederkehrenden Schmerzen wie Kopfschmerzen, Migräne oder verschleißbedingten Beschwerden an Knochen, Muskeln und Gelenken aus. Sie haben ihre Funktion als Warnsignal verloren und helfen im Gegensatz zur akuten Schmerzsituation nicht, das gesundheitliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Vorbeugende Maßnahmen wie eine gesunde Lebensführung und die richtige Behandlung können verhindern, dass aus akuten Schmerzen chronische werden.